vergangenes
Ein Blick zurück was einmal war
an die namenlosen
Namenlose sind heute, wie früher, auf der Flucht, sterben auf gefährlichen Migrationswegen, suchen Asyl. Immerfort fordert die Gewalt ihre Opfer, macht Menschen zu Namenlosen, zu Ziffern in der Statistik. AN DIE NAMENLOSEN ist eine Wanderung im Gedenken an die Menschen, die ohne Würdigung aus dieser Welt verschwunden sind und doch mit uns allen verbunden bleiben – auf unsichtbare Weise. Eine Wanderausstellung ist in Planung.
An die Namenlosen 2016, Kunstprojekt an der Südküste der griechischen Mittelmeerinsel Kreta
Juli 2016: Zwischen uns Raum und Wind und Wasser. „Aus dem Hause ging ein Mensch/ mit Eichenstock ohn‘ Gruss / auf weiten Weg / auf weiten Weg / macht er sich auf zu Fuss // Er ging gerade aus nach vorn / und guckte nur vor sich / schlief nicht, trank nicht / trank nicht, ass nicht / schlief nicht, trank nicht, ass nicht // Doch eines Morgengrauens dann / trat ein in dunklen Wald er / seit dieser Zeit / seit dieser Zeit / seit dieser Zeit verschwand er // Und wenn es euch doch einst gelingt / ihn irgendwo zu treffen / dann schnell sofort / dann schnell sofort/ dann sagt es uns sofort.“ Daniil Charms 1937 (Übersetzung Tomas Ondrusek).
Training mit Prof. Dr. Jurij A. Vasiljev. Poster-Kreta
An die Namenlosen 2015 ,Kunstprojekt zum Internationalen Weltflüchtlingstag
(Bayersried, Allgäu) 20. Juni 2015: Medieninformation 2015

Auf Youtube ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=nShlloNgM2E
An die Namenlosen 2014
(Rigi, Innerschweiz) 09. Juni 2014: Eine Wanderung im Gedenken an die Menschen, die ohne Würdigung aus dieser Welt verschwunden sind und doch mit uns allen verbunden bleiben – auf unsichtbare Weise.
wilhelmine
Ein Kammertheaterstück über das Sterben und Leben. Die tatkräftige Hebamme heisst Wilhelmine. Sie arbeitet an der Schwelle zwischen Diesseits und Jenseits. Was aber macht das mit ihr selbst? Das Theaterstück bündelt Erinnerungen und schafft Kontakt zu Liegengebliebenem. Sich mit der Endlichkeit zu konfrontieren gibt Hoffnung zu leben.
Schauspiel: Josefine Krumm
Regie: Caroline Scholz Ott

der kuss
Eine Erzählung von Peter Stamm
Inger landet in Göschenen, einem Unort. Inger will weiter – in den Süden. Erst mal bekommt sie Besuch von ihrem Vater aus dem Norden.
Szenische Lesung: Josefine Krumm
Smørebrød, Rodgrod med fløde sowie andere Leckereien aus der Moka-Küche Südlich inspirierte Dekorationen von Barbara Spillmann.
Literatur: Peter Stamm (2003). Der Kuss. In: In fremden Gärten. Arche Verlag AG, Zürich-Hamburg
heimat
In einem einstündigen Solo erzählt Josefine Krumm Glarner Geschichten, aus dem Roman „Quatemberkinder“ von Tim Krohn und ein Gedicht von Ernst T. Mader aus „AllgäuerWundeRn“.
Regie: Caroline Scholz Ott
„Quatemberkinder leben inmitten der Menschen und doch in einer anderen Welt“ und auch nicht nur im Glarner Land – „denn manch einem mag vielleicht aufgehen, dass er am End gar selber ein Quatemberkind ist“. chräsmen: klettern, kriechen gmögig: nett, sympathisch Bödeli: Talboden, Platz.

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